
Geschichten. Musik. Humor. Leben.
Ich habe ziemlich viele Umwege gebraucht, um dort anzukommen, wo ich eigentlich schon immer hinwollte:
auf die Bühne.
Ich war Polizist und Drogenfahnder.
Ich habe als Einsatzleiter in der privaten Sicherheit gearbeitet.
Ich habe Musik gemacht, Bands gegründet, Tourneen erlebt und Festivals veranstaltet.
Ich habe Menschen in Extremsituationen kennengelernt.
Ich habe selbst ziemlich extreme Zeiten erlebt.
Und ich habe sechs Jahre lang ein Leben außerhalb der normalen gesellschaftlichen Strukturen geführt.
In einer Parallelwelt gelebt, mitten in Deutschland.
Heute mache ich daraus das, was ich schon als Kind am liebsten gemacht habe: Bühne.
Mich interessieren Menschen.
Ihre Geschichten.
Ihre Entscheidungen.
Ihre Fehler.
Ihre Absurditäten.
Ihre Träume.
Und manchmal auch die völlig verrückten Wege, die das Leben nimmt.
Ich erzähle Geschichten aus meinem eigenen Leben und aus den Welten, die ich kennengelernt habe.
Mal laut. Mal leise.
Mal schwarz und ziemlich böse.
Mal nachdenklich.
Und sehr oft mit einem Augenzwinkern.
Denn eines habe ich gelernt:
Das Leben ist manchmal so absurd, dass man darüber lachen muss.
„Leben unter dem Radar“ ist dabei mehr als eine Geschichte aus meiner Vergangenheit.
Es beschreibt eine Haltung.
Nicht verschwinden. Nicht illegal leben.
Nicht vor der Welt davonlaufen.
Sondern irgendwann die Frage stellen:
Wie viel von meinem Leben lebe ich eigentlich für mich – und wie viel für die Erwartungen anderer?
Ich habe selbst lange gebraucht, um darauf eine Antwort zu finden.
Heute glaube ich:
Man muss nicht verschwinden, um frei zu sein.
Man muss nur aufhören, für andere zu leben.
Vielleicht ist genau das der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht.
In der dritten klasse stand ich zum 1x auf der Bühne für die Jahresfeier, in der Hauptrolle als: Biene Maja :-).
1986 stand ich mit 14 Jahren zum ersten Mal bei Motörhead in Ulm vor der Bühne.
Ich wusste damals noch nicht, wohin mein Leben führen würde.
Aber als Sänger & Bassist Lemmy auf die Bühne kam und es losging sagte die innere Stimme:
Das ist DEIN Leben.
Musik, Bühne, Tourneen, Geschichten, Menschen.
Seitdem hat sich vieles verändert.
Ich war Polizist. Drogenfahnder.
Musiker. Veranstalter.
Einsatzleiter.
Aussteiger/Grenzgänger.
Und irgendwann wieder Künstler.
Aber eines ist geblieben:Die Bühne.
Wenn Menschen für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen, gemeinsam lachen, mitsingen, nachdenken oder einfach eine gute Zeit haben, weiß ich wieder ganz genau, warum ich das mache.
Ich habe lange versucht, mein Leben in einzelne Schubladen zu sortieren.
Polizei.
Musik.
Psychologie.
Sicherheit.
Aussteiger.
Grenzgänger.
Künstler.
Heute sehe ich das anders.
Es sind keine verschiedenen Leben. Es ist ein einziges: Mein Leben.
Und irgendwann habe ich aufgehört, daraus etwas machen zu wollen, das anderen Menschen besser gefällt.
Ich mache heute das, was ich schon als Kind wollte: Ich stehe auf der Bühne.
Erzähle Geschichten.
Mache Musik.
Bringe Menschen zum Lachen.
Und manchmal vielleicht auch zum Nachdenken.
Willkommen in meiner Welt.
Oli Dobisch


Bild: Reales Foto, mit KI-Unterstützung künstlerisch bearbeitet.